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Leaving Babylon (limited)

Leaving Babylon

Last Dance (Vinyl)

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Synergy: Live In Europe (limited)

Synergy: Live In Europe

United States of Mind

Der Leiermann

Tour de Force

Dependence

Septic VI

Septic

Dependent Club Anthems



Nach einigen gemeinamen musikalischen Gehversuchen schlossen sich im Jahre 1989 Sänger und Komponist Eskil Simonsson, Programmierer und Texter Joakim Montelius und Keyboarder Clas Nachmanson in Helsingborg (Schweden) zur Band Covenant zusammen. Sie wollten unter dem Einfluss von Bands wie Kraftwerk und Front 242 ihre eigenen Vorstellungen von elektronischer Musik umsetzen. Die drei Gründer wählten ihren Projektnamen, der aus der Bibel stammt und ‚feierliches Bündnis‘ bedeutet, um ihre tiefe Verbundenheit und Freundschaft nach außen zu repräsentieren.

Als erster Song entstand „Replicant“, ein Stück das, so blickt Simonsson heute zurück, einen derartigen Quantensprung für die Band bedeutete, dass er sich damals sicher war, es wäre zugleich der letzte, den er jemals schreiben würde. Doch weit gefehlt! Ein Deal mit dem schwedischen Label Memento Materia und Material für ein komplettes Album sollten schon bald folgen.

Das Album „Dreams of a Cryotank“ wurde somit zur ersten Covenant Veröffentlichung. Ein ambitioniertes Werk unter dem reflektierenden Einfluss der visionären Arbeiten von Ridley Scott und Arthur C. Clarke, sowie der kalten rhythmischen Präzision durch die Vorväter der elektronischen Musik, welcher sich vom obligatorischen Club Track bis hin zum 23minütigen Ambient-Noise Stück „Cryotank Expansion“ wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Vor allem jedoch sollte „Dreams of a Cryotank“ mit „Theremin“ einen frühen und für die Band bedeutenden Club Hit hervorbringen, der auch heute noch auf vielen Tanzflächen zu hören ist.

Zu dieser Zeit erspielten sich Covenant zudem einen Namen durch ihre Live Shows. Bereits die ersten Gehversuche beinhalteten aufwendige Kostümierungen und Fantasiegeschöpfe wie etwa die „Space Samurai“. Mit der Zeit verschwanden schließlich die plakativen Bühnenbilder, doch die eigentliche Intensität der Live-
Auftritte blieb. Durch die enge Bindung zum Publikum erschloss sich die Band rasch neue und mitunter einflussreiche Anhänger wodurch Covenant Anfang 1995 ihren ersten Plattenvertrag außerhalb ihrer schwedischen Heimat, beim deutschen Label Off-Beat unterzeichneten.

Zurück im Studio, machte sich die Band ans Werk für ihr Gesellenstück. Hätte damals das Ziel gelautet eine Platte zu produzieren, die dem Erfolg und der Größe von „Dreams Of A Cryotank“ in in nichts nachstand, wäre das Ziel zu wenig gewesen. Was am Ende der Aufnahmesessions mit „Sequencer“ dastand, sollte unbestritten zu den besten Arbeiten der Band avancieren und sich zu einem Sprungbrett entwickeln, das Covenant international an die vorderste Front katapultierte. Jede Facette von „Sequenzer“ stellte eine Weiterentwicklung dar, von der dicht gelagerten Klangmelange bis hin zu den gefühlvoll nuancierten Texten.

Der Erfolg von „Sequencer“ wurde zu einem frühen Wendepunkt in der Karriere der Band. Als Resultat brach die Band zur Ihrer ersten Europatournee als Support Act für Steril und Haujobb auf und wagte, frisch vom US-Label 21st Century Records unter Vertrag genommen, ihren ersten Vorstoß nach Nordamerika.
Nordamerika setzte dabei zur großen Aufholjagd an. Die „Theremin EP“ sowie die US Versionen von „Dreams Of A Cryotank“ und „Sequencer“ wurden in kurzen Abständen hintereinander veröffentlicht. Die Resonanz war überwältigend genug, um die sofortige Organisation einer ersten US-Tour zu rechtfertigen.

Während „Stalker“ und „Figurehead“ in ganz Europa die Clubs eroberten, befand sich die Band bereits wieder im Studio, um ihr drittes, Werk zu beginnen und dabei bewusst neue Wege zu beschreiten. "Sequencer"s dichter Atmosphäre entzogen, sollte „Europa“ in kantig minimalistischem Kontrast zu den früheren Arbeiten der Band stehen und mit Tracks wie „Go Film“ und „I Am“ gleichwohl die Eroberung der Tanzflächen einläuten.

Die nachfolgenden Touren zu „Europa“ erwiesen sich als nicht minder erwähnenswert. In den USA stellten Covenant schon bald fest, dass sich ihre Fanschar dort exponentiell vergrößert hatte. Bei der ersten Tour-Show in Los Angeles waren alleine die Merchverkäufe derart massiv, dass die Plattenfirma bereits nach dem ersten
Konzert dazu gezwungen war, den Nachdruck der T-Shirts zu veranlassen. In Europa ging die Band dagegen erstmals auf Headliner Tour, mit VNV Nation im Vorprogramm.

Als die Band ein weiteres Mal das Studio in Helsingborg aufsuchte, um an ihrem mittlerweile vierten Album zu arbeiten, waren Covenant hervorragend positioniert. Beheimatet beim Dependent Label in Europa und Metropolis Records in Nordamerika war die Band reif für den endgültigen Durchbruch. Unter diesem Einfluss
erblickte „United States Of Mind“ das Licht der Welt und erfüllte das tanzbare Versprechen, welches „Europa" zuvor abgegeben hatte. „United States Of Mind“ hob Covenant auf die nächste Stufe. In Nordamerika erwies sich die zweite Single des Albums „Dead Stars“ als derart einflussreich, dass der Song dort heute noch zu den
größten Club-Hits gehört. In Deutschland wählte die Band als ihre zweite Single einen anderen Song: „Der Leiermann“. Mit seinem dem gleichnamigen Gedicht von Wilhelm Müller entliehenen Text begann die große Reise jenes Songs, der die Band als Major Act in Europa etablierte.

Das neue Jahrzehnt brachte sowohl für die Welt als auch für die Band einen fundamentalen Wandel. Eine neue Weltanschauung. Ein neues Album. Für Covenant sollte dies einen Wechsel der Plattenfirma - von Dependent zur Sony Tochter KA2 - und einen Tapetenwechsel für zwei Drittel der Band bedeuten. Simonsson zog es nach
Berlin, Montelius nach Barcelona während Nachmansons im heimatlichen Schweden blieb.

Der Wechsel zu KA2 erwies sich für die Band auf mehr als eine Art wegweisend. So bedienten sich Covenant der Unterstützung von Rammstein Produzent Jacob Hellner - ein weiteres Novum für die Band. Das hierbei entstandene Album „Northern Light“ gehört zu den besten der Band und lieferte Hits wie „Call The Ships To Port“ und „We Stand Alone“. Für die zweite Single des Albums, „Bullet“, nahmen Covenant ihr erstes Big Budget Musikvideo auf, welches anschließend von verschiedenen europäischen Musikkanälen in die Rotation aufgenommen wurde. Im Anschluss an „Northern Light“ begann eine umfangreiche Tournee auf der Covenant neben Europa und Nordamerika auch erstmals in Australien Station machten.

Die Mitte des Jahrzehnts rief weitere Veränderungen auf den Plan. Erneut wechselte die Band die Plattenfirma. Diese Mal zum renommierten deutschen Label SPV. Mit einer Welle von Headlinerauftritten auf Europäischen Festivalbühnen, definierten Covenant ihren beachtlichen Ruf für herausragende Live Shows noch einmal neu.
Natürlich kehrte die Band auch ins Studio zurück, was schließlich „Skyshaper“ hervorbrachte, ein facettenreiches Album, das eine enorme Palette von Emotionen anspricht, von bombastisch und wild („Sweet & Salty“, „Ritual Noise“) bis zerbrechlich und melancholisch („Greater Than The Sun“, „The World is Growing Loud“). Kurz nach Skyshapers Veröffentlichung trennte sich Nachmanson in Freundschaft von der Band und wurde durch Haujobbs Daniel Myer ersetzt. Zunächst ausschließlich für Live Shows eingesetzt, bat man Myer kurz darauf als permanentes Bandmitglied einzusteigen, gefolgt von ausgiebigen Touraktivitäten. Dieses Mal durch Europa, Russland, Nordamerika, Südamerika, Australien und schließlich sogar den fernen Osten. Nach zahlreichen Konzerten auf mittlerweile 5 Kontinenten waren Covenant zu einer wahrhaft globalen Band geworden. Zur Erinnerung an diese besondere Tour wurde mit „In Transit“ eine umfangreiche DVD-Dokumentation veröffentlicht.

Mit ihrem 2011 erschienenem siebten Studioalbum „Modern Ruin“ schlug das Trio ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte auf: atmosphärisch und hymnisch, aufs tiefste entrückt und doch extrem persönlich. „Modern Ruin“ war weiteren Wendepunkt für die Band, nicht zuletzt durch das neue Mitglied Daniel Myer, der hier erstmals auch am Songwriting beteiligt war.

Gegen Ende 2012, nachdem Covenant eine erfolgreiche USA Tour plus einige spezielle Debutalbum-Jubiläumsgigs absolviert hatten, verkündete die Band, sich nun erneut ins heimische Studio zurückzuziehen um die Arbeiten am neuen Album "Leaving Babylon" aufzunehmen, welches Mitte 2013 wieder beim alten Label Dependent erscheinen soll.
 



08.08.2014

Covenant bringen das Licht zum Mera Luna: Bring your sunglasses!

Der dieswöchige Auftritt von Covenant auf dem Mera Luna Fetsival in Hildesheim soll es in sich haben - schließlich ist es ihr einzigster Open-Air Festivalauftritt in diesem Jahr. Dafür haben sich die drei Schweden um Eskil Simonsson etwas ausgedacht, und zwar das hellste Konzert ihrer Geschichte. Zusammen mit dem Lichtprofi Stephan Aue fährt man ein ganzes Bataillon von hellsten Lichteffekten auf. Eskil Simonsson lapidar: “This is probably going to be our brightest show ever: Bring Your Sunglasses”.

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